"Mad Seed" hat Premiere (Neckar- Chronik, 14.05 2009)

Heavy-Metal-Band als Vorgruppe beim Open-Air-Konzert mit "Time"

Was wäre die Musikszene, auch die lokale und regionale, wenn nicht immer wieder neue Nachwuchsbands auf sich aufmerksam machen würden?

Die Nachwuchsband "Mad Seed" hat in ihrer neuen Besetzung am morgigen Freitag Premiere und tritt als Vorgruppe beim Open-Air-Konzert der Rockband "Time" auf dem Weitinger Sportgelände auf. Bild: hn

Weitingen. Genau dies versucht nun die neue Band "Mad Seed", vormals "Rampage", mit dem Weitinger Marcus Ade, der auch aktiver Jugendfußballer beim TSV ist. Die Band hat sich dem Musikstil des "Heavy Metal" verschrieben. In ihrem Repertoire hat sie sowohl Cover-Hits als auch eigene Songs.

Die Truppe setzt sich zusammen aus drei 15-jährigen Schülern des Rottenburger Sankt-Meinrad-Gymnasiums (SMG), neben Ade (Gitarre, Gesang) der Hailfinger Adrian Paulik (Gitarre, Gesang) und der Baisinger Lucas Herm (Schlagzeug) sowie der 19-jährige Peter Hertkorn aus Felldorf (Bassgitarre).

Die Ursprünge der Band reichen ins Jahr 2007 zurück, als Adrian Paulik und Lucas Herm zusammen die Songs ihrer Lieblingsbands, vor allem "AC/DC" und "Iron Maiden", spielten. Bald darauf stieß ihr Klassenkamerad Marcus Ade dazu. Bei verschiedenen Schulveranstaltungen des SMG, unter anderem bei Projekttagen und beim "Tag der offenen Tür", traten sie zum ersten Mal gemeinsam auf.

Die erste "offizielle" Band gab es dann im Jahr 2008 mit sechs Musikern, allerdings ohne Sänger und Bassgitarristen. So beschränkte sich das Line-up der Band auf die klassische Heavy Metal-Besetzung mit zwei Gitarren. Mitschüler Cedric Krause übernahm den Part des Sängers und mit dem Einstieg von Peter Hertkorn hatte auch das "ewige Suchen" nach einem Bassisten ein Ende.

Ihren ersten richtigen "Gig" hatte die Band dann am 31. Mai 2008, dem weitere vereinzelte folgten. Ende des vergangenen Jahres verließ Cedric Krause aufgrund musikalischer Differenzen die Band wieder. Seither ist Adrian Paulik als Sänger das Mikrofon vorbehalten. "Langsam, aber sicher", so Marcus Ade, "entsteht auch das eigene Material."